Schritt 3 · LinkedIn-Karussell erstellen

Baue dein erstes LinkedIn-Karussell.

Am Ende hast du eine fertige HTML-Datei, die du in Ruhe prüfen und bei Bedarf als PDF exportieren kannst. Der Text darin ist fehlerfrei, weil er nicht aus einem Bildmodell stammt, und er steht in deinem Corporate Design. Das ist der Moment, in dem aus Text und Bild Perfektion wird.

Warum so?

Der Trick, den die meisten nicht nutzen. Du schon.

KI-Bildmodelle verstümmeln Text: Sie schreiben Wörter falsch, und am Ende bist du nur noch frustriert. Darum kommt bei uns aus dem Bildmodell nur das Bild, und der Text wird als HTML darüber gesetzt. Und zwar in deinem Corporate Design, nicht in etwas, das nur ungefähr danach aussieht.

Das tippst du

Der Auftrag an deinen Designer

Ersetzen musst du nur [DEIN THEMA]. Ausgefüllt zum Beispiel: "… Slideshow zum Thema Drei Fragen vor jedem Messeauftritt …".

Du tippst
Bitte den Agenten slideshow-designer, folgende Aufgabe zu übernehmen:

Baue eine Slideshow zum Thema [DEIN THEMA] als eine HTML-Datei namens
slideshow.html in diesem Ordner.
- Nutze die Bilder aus dem Ordner bilder, ein Bild pro Slide.
- Halte dich an meinen Design-Guide designguide-slideshows.
- Setze alle Texte als echten Text über das jeweilige Foto, mit einem dunklen
  Schleier dahinter, damit der Text gut lesbar bleibt.
- Erstelle 5 bis 7 Slides: eine Aufhänger-Slide, drei bis fünf Inhalts-Slides
  und eine Abschluss-Slide mit meiner Signaturzeile.

Sag mir Bescheid, wenn slideshow.html fertig ist.

Schema, kein Screenshot: deine Slide im Browser. Foto hinten, Schleier, echter Text vorn, Signatur unten.

Wenn das nicht klappt

  1. 1

    Der Text ist auf einem hellen Foto schwer zu lesen

    Schreibe: "Mach den dunklen Schleier hinter dem Text auf allen Slides stärker, bis der Text überall gut lesbar ist."

  2. 2

    Der Rand ist dir zu knapp oder zu breit

    Nutze die Flexibilität des HTML-Nachbaus. Schreibe zum Beispiel: "Mach den Rand ringsum etwas größer." Claude passt es an.

  3. 3

    Der Designer findet die Bilder nicht

    Prüfe, dass deine Fotos wirklich im Unterordner bilder liegen. Frage sonst: "In welchem Ordner suchst du die Bilder?"

  4. 4

    Eine Slide sieht überladen aus

    Beschreibe es wörtlich: "Auf Slide 3 ist zu viel Text. Kürze ihn auf einen kurzen Kernsatz oder teile ihn auf zwei Slides auf." Dein Design-Guide gibt als Grenze 6 bis 8 Wörter für die Überschrift und etwa 200 Zeichen für den Fließtext vor. Kleiner gemacht wird die Schrift dabei nie.

Gut zu wissen

Mehr Futter: Recherche und Dokumente

Zwei Wege zu mehr Inhalt: eine Recherche im Netz oder deine eigenen Unterlagen. Beide beginnen mit derselben Arbeitsteilung: Dein Designer recherchiert nichts. Er kann es gar nicht, und das ist Absicht. Er baut. Beim Recherche-Weg sucht Claude im normalen Chat, schreibt die belegten Fakten mit Quelle in eine Datei, und erst danach baut der Designer nur aus dieser Datei. Dieser Zwischenschritt ist hier Pflicht, weil du die Quellen nachprüfen können musst. Bei deinen eigenen Dokumenten geht es einfacher, das siehst du weiter unten. So formulierst du den Recherche-Auftrag:

Du tippst
Recherchiere zuerst [DEIN THEMA] und schreibe die wichtigsten belegten
Fakten mit Quelle in die Datei fakten.md. Nutze DANACH den Agenten
slideshow-designer: Baue daraus eine Slideshow mit [N] Slides, verwende
ausschließlich Fakten aus fakten.md. Die Bilder liegen im Ordner bilder.

Warum der Umweg bei Recherche

Ein Texter, der nebenbei raten darf, rät irgendwann. Ein Texter, der nur aus einer geprüften Datei zitieren darf, kann es nicht. Bei einer Online-Recherche ist dieser Trennschnitt Pflicht, weil du die Quellen nachprüfen können musst. Bei deinen eigenen Dokumenten brauchst du ihn nicht: Dort stehen die Fakten schon fest.

Aufträge aus DEINEN DOKUMENTEN

Die dritte Quelle neben Fotos und Online-Recherche sind deine eigenen Unterlagen: Datenblätter, Angebote, Whitepaper. Lege sie in den Ordner quellen in deinem Projektordner. PDF, Word und Textdateien sind alle in Ordnung. Danach nennst du den Ordner im Auftrag, und Claude liest ihn durch. Hier genügt ein einziger Satz, ohne Zwischendatei.

Du tippst
Im Ordner quellen liegen meine Unterlagen. Lies jedes Dokument durch und
nimm die Fakten zu [DEIN PRODUKT]. Nutze danach den Agenten
slideshow-designer: Baue daraus eine Slideshow mit [N] Slides mit dem
Ziel [DEIN ZIEL, z. B. "Einkäufer im Maschinenbau überzeugen"].
Verwende nur, was in diesen Dokumenten steht. Die Bilder liegen im
Ordner bilder.

Häufige Fragen

Fragen zum LinkedIn-Karussell

Welches Format braucht ein LinkedIn-Karussell?

Das Hochformat 4:5, also 1080 mal 1350 Pixel. Dieses System hält das Format 4:5 über deinen Design-Guide automatisch ein, sodass du dich darum nicht kümmern musst.

Wie viele Folien sollte ein LinkedIn-Karussell haben?

Fünf bis zehn sind üblich. Dieses Tutorial baut fünf bis sieben Slides: eine Aufhänger-Slide, drei bis fünf Inhalts-Slides und eine Abschluss-Slide mit deiner Signaturzeile.

Muss ich das Karussell als PDF hochladen?

Ja. LinkedIn erzeugt Karussells (auch Dokumenten-Posts genannt) aus einem hochgeladenen PDF. Deine fertige slideshow.html exportierst du im Browser als PDF und lädst dieses bei LinkedIn hoch.

Warum wirkt KI-generierter Text auf Bildern oft unscharf oder falsch?

Weil Bildmodelle Text mitzeichnen, statt ihn zu schreiben: Buchstaben verrutschen, Wörter werden falsch, und deine Corporate-Schrift trifft das Modell nicht. Deshalb kommt hier aus dem Bildmodell nur das Bild. Der Text wird als echter HTML-Text darübergesetzt und bleibt beim Zoomen scharf.

Wie es weitergeht

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Markus Morgenweck, Inhaber von DESIGNROAD71

Markus Morgenweck

Inhaber DESIGNROAD71 | B2B-Marketing-Berater

Markus Morgenweck ist Inhaber von DESIGNROAD71, einer B2B-Marketing-Beratung für den deutschen Mittelstand. Er gehört zu den wenigen Beratern, die B2B-Marketing nicht nur entwickeln, sondern mit konsequent eingesetzter KI auch selbst umsetzen. In über 20 Jahren hat er Marken vom Konsumgüter- bis in den Industriebereich betreut, von Coca Cola und EDEKA bis Bosch Rexroth und Baumüller.

Für DESIGNROAD71 hat er ein eigenes KI-System gebaut, das die Produktionskraft eines ganzen Teams liefert, gesteuert von einer einzigen Person. Sein Grundsatz: KI ist ein Hebel, kein Selbstzweck, und sie wirkt erst mit dem Fachwissen dahinter.

Sein Schwerpunkt: KI-gestützte B2B-Content-Produktion. Dieses Slideshow-System ist eines der Werkzeuge daraus.